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Portugal

April 1999


portugal51_karte.jpg (266818 Byte)Wir wollen noch einmal nach Mittelportugal. Letztes Jahr haben wir vieles noch nicht gesehen. Darum verschlägt es uns noch einmal hierher, diesmal etwas weiter nordwestlich von Rio Major an den Stausee "Barragem do Castelo de Bode". Hier haben wir ein schön gelegenes Ferienhaus gemietet.

Von Lissabon kommend  fahren wir nach Constancia. Von hier aus führt unser Weg  durch das wunderschöne Tal des Rio Zezere. Nach der Staumauer fahren wir im kurvigen Auf und Ab durch zwei Dörfer. Die Straße endet in einem Sandweg, der uns direkt zum Ferienhaus oberhalb des Sees führt.

 

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Mittelportugal


Algarve

Westküste

 

 

Constancia


Dieses kleines Städtchen , das auf eine römische Ansiedlung zurückgeht, liegt an der Mündung des Rio Zezere in den Tejo.

Constancia


 

 

Entlang des Rio Zezere


Rio Zezere


 

 

 

Casa da Laje


Dieses schmucke Ferienhaus, 50 m über dem See,  liegt auf einem großen Grundstück unterhalb des Dorfes Casalinho und verfügt über einen eigenen Bootssteg. Ein Paddelboot können wir auch benutzen, wenn wir denn wollen.

Wir werden uns hier sehr wohl fühlen die nächsten zwölf Tage. Genau das Richtige für eine Mischung aus Fünfe gerade sein lassen und Unternehmungen.

 

Casa


 

 

 

 

Castelo de Almourol


Von Constancia aus folgen wir dem Rio Tejo etwa sechs Kilometer in südlich Richtung. Das Castelo befindet sich auf einer felsigen Insel im Tejo. In der Nähe der Ortschaft Tancos wartet ein Fährmann auf die Besucher.

Wie eine Märchenburg erscheinen die Ruinen einer sagenumwobenen Tempelritterburg als Bastion gegen die Mauren 1171. Vollständig erhalten ist die Umfassungsmauer mit 10 Rundtürmen und dem Burgfried.

Castelo de
Almourol


 

 

Durch ein kleinen Wäldchen
stapfen wir hinauf zur Burg.

 

 

 

Abrantes


Westlich von  Constancia liegt auf einem 800 m hohen Hügel die Stadt Abrantes direkt neben dem Fluss Tejo. Hier sehen wir die Ruinen einer Burg aus dem 13. Jahrhundert mit der Kirche Santa Maria do Castelo (1215), welche heute ein Museum ist.

Abrantes


 

 

 

 

Tomar


Einer unsere Ausflüge führt uns zu der hübschen Kleinstadt Tomar mit dem berühmten Christusritterkloster "Mosteiro de Cristo" (o Covento).

Tomar


 

 

Wir lustwandeln noch  durch einen netten Park. Dann machen wir uns auf den Weg zum Kloster, wobei wir die wunderschöne Aussicht genießen dürfen, auf die Stadt und die Landschaft. Hätten wir aber gewusst, wie gewaltig die Anlage ist, wären wir wohl mit dem Auto gefahren

 

zum   Mosteiro de Cristo


Die Klosteranlage ist seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe.
Es handelt sich hierbei um ein burgähnliches Kloster der Tempelritter, gelegen auf einem Hügel hoch über dem Rio Nabão und der Stadt Tomar. Nach der Auflösung des Templerordens im Jahr 1312 ging die Anlage an den Christusorden über. An diesem größten Kloster Portugals wurde vom 12. bis 17. Jahrhundert in vier Phasen gebaut. Gewaltig auch die Rundkirche, die im Inneren einen weiteren  Bau beherbergt. Vorbild hierfür war die Heilig-Grab-Rotunde in Jerusalem.

 

Mosteiro de Cristo


 

 

 

 

 

 

 

Mit Wasser versorgt wurde die gesamte Anlage mit einem in lieblicher Landschaft gelegenem Aquädukt, dem "Aqueduto dos Pegões".

 

 

Aqueduto
dos Pegões


 

 

 

Monsanto


Der Name dieses historischen Ortes, abgeleitet von Monte Santo, bedeutet heiliger Berg.  Erste menschliche Zeichen zeugen vom Leben in der Frühsteinzeit. Man findet ebenfalls Spuren der Römer, die hier siedelten, sowie von Westgoten und Arabern, die durch dieses Gebiet zogen.

Schon auf dem Weg nach Monsanto, nahe der spanischen  Grenze, sehen wir große Granit-Findlinge am Wegesrand liegen. Die Häuser des Städtchens könnte man auch als Felsenhäuser bezeichnen, da sie zum Teil im Fels liegen oder direkt an den Fels angebaut sind. Wenn man von typischen portugiesischen Dörfern spricht, so kann man Monsanto als das "portugiesischste der Dörfer" bezeichnen.


Monsanto


 

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg geht es abermals durch die wunderschöne Landschaft.

 

Fatima


Auf dem Weg nach Ourém kommen wir durch Fatima, einem Wallfahrtsort mit einer beeindruckenden Basilika "Santuário de Nossa Senhora de Fátima", die auf Grund eines Wunders erbaut wurde.  Die Legende des 'Wunders von Fátima' beruht auf den Erscheinungen der Jungfrau Maria vor den drei Hirtenkindern Lúcia, Francisco und Jacinta  am 13. Mai 1917. Noch zwei Erscheinungen sollten folgen. Während der dritten Erscheinung am 13. Juli 1917 sollen den Kindern die drei Geheimnisse von Fátima offenbart worden sein.

Zu den Geheimnissen von Fátima (Webseite des Vatikan).
Wikipedia

Zuviel Trubel,
wir verkneifen uns die Basilika und fahren weiter.

Fatima


 

 

Ourém und  "Castelo de Ourém"


Nur wenige Kilometer von Fátima entfernt liegt auf einem Hügel das von Festungsmauern umgebene mittelalterliche Städtchen Ourém, überragt von einer im maurischen Stil errichteten Burg, welche später unter Don Afonso de Ourém zum Schloss ausgebaut wurde.

Qurem


 

 

 

 

 

 

Für den Rückweg zu unserem See möchten wir die Autobahn vermeiden und wählen eine andere Strecke (N113) als für den Herweg. So sehen wir wiederum ganz andere Landschaften.  

 

Leiria


Es geht noch einmal in obige Richtung. Diesmal fahren wir durch bis Leiria, denn anschließend möchten wir noch einmal nach Batalha , das bei unserem letzen Urlaub ja leider etwas zu kurz gekommen ist. Den Tag beschließen dann wir bei Nazare am Strand.

Leiria


 

 

 

 

 

Wanderung in einer Schlucht


Nun ist der Urlaub schon wieder fast zuende. Bei unseren Ausflügen sind wir öfter an einem schönen Flecken für ein Picknick vorbeigefahren, gelegen oberhalb einer schönen Schlucht. Ein attraktiver Ausgangspunkt für eine Wanderung. Dort wollen wir heute mal hin und ein wenig laufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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