Dagys Reisebilder

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Israel / Palästina

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Galiläa und der See Genezareth


Es ist das Land der Hügel und Täler und trinkt das Wasser des Regens vom Himmel.

Wir folgen der Straße unweit der libanesischen Grenze ein Stück weit, bevor wir abbiegen zum See Genezareth. Wir müssen den ganzen See umfahren, wohl wegen der Golanhöhen, um auf eben dieser Seite des Sees unser Ziel zu erreichen "Ein Gev". Ein komisches Gefühl beschleicht mich schon, Nutznießer israelischer Besiedlungstaktik zu sein.

Das Kibutzhotel "Ein Gev" ist eine hübsche Bungalow-Anlage, wie sich herausstellt.

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Der See Genezareth liegt ca. 200 m unter dem Meeresspiegel.
"Kinnereth", der hebräische Name, kommt von Kinnor Harfe oder Leier und bezieht sich auf die Form des Sees. Sein Wasser erhält er von dem an seinem Nordende zufließenden Jordanfluss und von unterirdischen Quellen. Hier in Obergaliläa, kommend von Nazareth, hat Jesus ein Teil seines Lebens verbracht. Klima, Luft und Vegetation veranlassen jedes Jahr Tausende von Zugvögeln sich hier im Norden Israels niederzulassen


Unsere erste Tagestour, tags darauf, führt uns wieder zur Nordseite des Sees nach Kapernaum, Tabgha und den Berg der Seligpreisung.

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entlang der
Mittelmeerküste

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Totes Meer
Negev
und Jerusalem

Kapernaum

Das neue Testament überliefert, dass Jesus nach seinem Fortgang aus Nazareth in dem kleinen Ort lebte und öffentlich predigte. Hier traf er auch seine ersten Jünger Simon, Petrus, Andreas, Jacobus und Johannes. Der Ort Kapernaum war seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. besiedelt.

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Die Synagoge stammt wahrscheinlich aus dem 3. bzw. 4. Jahrhundert.

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Eine moderne Synagoge wurde auf Stelzen über dem Haus Petrus gebaut, um die Ausgrabungen zu schützen.

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Nur zwei km von hier liegt
Tabgha

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Die Brotvermehrungskirche erinnert an eines der berühmtesten Wunder der Bibel,
die Speisung der 5000.


Unser nächstes Ziel ist der

Berg der Seligpreisungen

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Auf diesem Berg hat Jesus seine Lehren in der Bergpredigt zusammengefasst und zum ersten Mal das "Vater Unser" gebetet. Eine kleine Kirche mit vielen Rundbögen erinnert daran. Vom Berg mit der gleichnamigen Kirche hat man einen herrlichen Panoramablick.

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Heute führt unsere Route auf der Nationalstraße 90 ins nördliche Hinterland nach Hazor und Safed.

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Auf der Fahrt nach

Hazor

sehen wir den schneebedeckten Mount Hermon (Wintersportgebiet der Israelis).

Hazor ist eine gewaltige Ausgrabungsstätte und war zur Zeit der Bibel, aus der Zeit des Königs Salomons, die mächtigste Stadt Kanaans.

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Safed (Zefat)

Die Stadt der Kabbalisten ist eine der vier heiligen Städte. Safed 900 m hoch auf einem Berg und ist zugleich die höchstgelegene Stadt Israels. Im alten jüdischen Stadtviertel mit seinen zahlreichen malerischen Gassen und Sträßchen finden sich zahlreiche schöne Synagogen. Der arabische Teil der Stadt hat sich zu einem Künstlerviertel mit Galerien und Schmuckateliers gewandelt.

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Der nächste Tag bringt uns nach Tiberias, das genau gegenüber am anderen Seeufer liegt.

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genannt nach dem Kaiser Tiberius, wurde von Herodes im 18. n. Chr. gegründet und war schon zu Zeiten der Römer bedeutend und ein Kur- und Erholungszentrum.
1948 eroberten israelische Truppen die Stadt.

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